Frohe Weihnachten

Liebe Ordensdamen, liebe Ordensritter,
liebe Freunde unseres Ordens,

ich bin sicher, dass wir 2020 in dauernder Erinnerung behalten werden.
Wer hätte je gedacht, dass ein kleines Virus die ganze Welt aus den Angeln hebt.
Alle Bereiche des menschlichen Miteinander überall auf der Erde sind von der Corona-Pandemie betroffen.
Die Wirtschaft ist gebremst oder blockiert. Ebenso die Schulen und der ganze kulturelle Bereich. Ein Miteinander in vielen Vereinen und Institutionen ist nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich. Die persönliche Kommunikation kann nur noch vereinzelt stattfinden.
 
Auch unsere groß angelegte Jahreshauptsoiree in Erfurt fiel der Pandemie zum Opfer. Dabei war alles schon fertig geplant: Begrüßungsabend im Augustinerkloster, Bischofsgottesdienst im Dom, Empfang in der Thüringer Staatskanzlei und großer öffentlicher Ball im historischen Kaisersaal. Unser Miteinander im Orden beschränkte sich in diesem Jahr auf kleinere Zusammenkünfte.
 
Erstmals seit Jahrzehnten werden die Advents- und Weihnachtsfeiertage sowie der Jahreswechsel in Erfurt sehr still sein. Kein Weihnachtsmarkt, keine Weihnachtsfeiern u.a.

Wie wird es 2021 weitergehen?
Wir dürfen Hoffnung haben, weil weltweit Impfstoffe gegen Corona entwickelt wurden. Auch in den internationalen Beziehungen scheint sich vieles zum Besseren zu entwickeln.

Im Mittelalter war die Adventszeit, Zeit des Fastens und der Buße (Umkehr). Sie sollte auf das Fest der Geburt Jesu Christi vorbereiten.Vielleicht können wir die Adventszeit 2020 nutzen, darüber nachzudenken, welche Werte für unser Leben wichtig sind. Auch was für uns im Orden wertvoll ist und auf was wir verzichten können, sollten wir bedenken.
Die Botschaft des Engels in der Weihnachtsgeschichte lautet: „Fürchtet euch nicht, sondern freut euch, denn euch ist heute der Retter geboren.“
Ich wünsche uns allen, dass jeder von uns diese Botschaft für sich ganz persönlich erfährt.
Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr.
 
Euer

Karl-Heinz Kindervater                                                         Erfurt im Dezember 2020
Großmeister

Christus, der Retter, ist geboren

Wer glücklich werden will, soll nicht so sehr an sich denken, sondern mehr an die Anderen. Wer ständig um sich selbst kreist und sich zum Thema seines Lebens wählt, ist nicht bloß unglücklich, sondern verfehlt sein Leben. Der Mensch ist auf Kommunikation hin geschaffen und kann sich selbst allein niemals genügen.

Andere glücklich machen - das sollte unser Ziel sein! Zu diesen "Anderen" gehören auch die, die sich auf der Schattenseite des Lebens befinden, die vom Glück ausgeschlossen sind, weil kein Platz für sie da ist. Gemeint sind die Hungernden in der Welt, die Armen, Kranken, Alten, Alleinstehenden, Verlierer, Schuldigen, Verängstigten, Freudlosen, die vom Schicksal Getroffenen, die unter die Räder Gekommenen.... Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.

Einer der Vorkämpfer gegen die Not in der Welt, vor allem gegen den Aussatz, der französische Arzt Raoul Follereau, hat einmal in einem Weihnachtsgedicht gesagt:

"In der Heiligen Nacht ward in der Krippe der Arme geboren, dessen Liebe die Welt verändern sollte. Weihnacht! Seit jener Nacht hat niemand das Recht, ganz allein glücklich zu sein"

Richten wir unseren Blick wieder auf die beglückende Kunde des Engels: "Ich verkünde euch eine große Freude, die allem Volk zuteil werden soll. Heute ist euch der Retter geboren, Christus, der Herr." (Lk 2,10). Er will, dass wir einander lieben, wie er uns geliebt hat.

OB Msgr. PhDr. Ortwin Gebauer
Ordensgeistlicher


Neujahrsempfang 2021

Corona ist in aller Munde,
verhindert auch so manche schöne Runde,
so kommt, was jeder schon erahnt,
nichts wird - wie es geplant.

Der traditionelle jährliche Anfang Jänner stattfindende Neujahrsempfang der Komturei Österreich-Alpenregion wird aus gegebener Situation auf das Wochenende der 16. Kalenderwoche verschoben.
Termin: Freitag, den 23. April 2021 bis Sonntag, den 25. April 2021
Natürlich wie immer am Hotel Lärchenhof in Erpfendorf (Tirol) bei unserem Ordensbruder Martin Unterrainer.
Wichtig: Wer bereits für Jänner gebucht hat, bitte umbuchen.

Ich freue mich auf unser - hoffentlich - gesundes Wiedersehen.

Joachim Huber
(Ordensnotar der Komturei
Österreich-Alpenregion)

Komturei USA als "Non Profit" anerkannt

                                Das Jahr 2020 aus Sicht der Komturei USA

Wie wahrscheinlich für alle von uns, war das Jahr 2020 nicht gerade das beste Jahr für unsere Komturei. Dabei fing alles mit einem Komtureitreffen im Februar so gut an. Wir konnten immerhin 7 unserer Mitglieder zusammenbringen. Man darf hier nicht vergessen, dass unsere Ordensritter und Ordensdamen aus vier verschiedenen Staaten der USA mit einer Anreisezeit von bis zu 10 Stunden kommen. Auf dem Treffen konnten wir viele Neuigkeiten vorstellen, aber auch gute Beschlüsse für die Zukunft unseres gemeinsamen Ordens treffen.

Wir haben nun endgültig den Status einer "Non Profit" Organisation per Urkunde bestätigt bekommen und können nun Spenden und Beiträge steuerlich absetzen. Aus rechtlichen Gründen mussten wir den Namen etwas verändern und heißen in den USA: Order of the Holy Spirit - Cordon Bleu Inc. Dazu mussten das "Board of Directors" und die "Officers" öffentlich vom Staat Texas bestellt werden.

Als humanitäre Projekte werden wir Auxilium Nigeria Education Fund Inc. und die Schüler der Conrad Hilton School of Hotel and Restaurant Management unterstützen.

Ordensbruder Joza Samir wurde als Vice - Komtur gewählt, der nun durch unsere Ordensregierung offiziell ernannt werden muss. Unter seiner Leitung arbeiten wir an einer eigenen US - Webseite.

Steve Dalhoff konnten wir als neues Mitglied aufnehmen. Als Steuerberater/Wirtschaftsprüfer hat er uns tatkräftig dabei unterstützt, den Status der "Non Profit" Organisation zu erhalten. Ihm wurde deshalb die Ehren Medaille in Silber verliehen.



Wir hoffen alle sehr, dass wir wieder reisen und alle gemeinsam bei einem Konvent zusammenkommen können.

Wolfgang Manz
      Komtur USA

ERFURTER PARADIESBAUM

Das Israelischen Künstlerduo, Ruth Horam und Nihad Dabeet, haben speziell für Erfurt eine 7 m hohe Olivenbaumskulptur aus Stahl und Kupfer entwickelt, die am 20.09.2020 als PARADIESBAUM auf dem Petersberg Wurzeln geschlagen hat. Als  Sinnbild für Frieden, Hoffnung und Leben stehend, entfaltet der Paradiesbaum nun seine symbolträchtige Wirkung. Auch die von den Mitgliedern der Komturei Thüringen  als Spende erworbenen Olivenbaumblätter haben ihren Platz daran gefunden. Als Zeichen des humanitären und völkerverbindenden Charakters unseres Ritterordens und als Wertschätzung dieser künstlerischen Arbeit überreichte unser Großmeister, OB Karl-Heinz Kindervater, dem  anwesenden Künstler, Nihad Dabeet, unseren Ritterorden. Im Paradiesbaum findet der Gedanke von Menschlichkeit und friedlichem Dialog eine überzeugende, ästhetische und symbolkräftige sichtbare Realität.

OD Hannelore Moos
Komturin von Thüringen

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