Ordensgeistlicher Monsignore Ortwin Gebauer erwirbt den slowakischen Doktorgrad der Philosophie (PhDr.) an der Comenius – Universität zu Bratislava

Für seine wissenschaftliche Arbeit im interkulturellen Dialog zwischen Islam und Christentum ist der Ordensgeistliche des CBdSE, Monsignore Ortwin Gebauer M.A., an der international renommierten Commenius Universität in Bratislava zum slovakischen Doktor der Philosophie promoviert worden.

Seine „Rigourous Thesis“ zum Thema „Das Verhältnis von Vernunft und Offenbarung bei Averroes und Thomas von Aquin“wurde jetzt im EOS – Verlag in St. Ottilien in der Philosophischen Reihe als Band 27 herausgegeben. Es ist ein bedeutendes Werk in Bezug auf den gerade in der heutigen Zeit so notwendigen interkulturellen Dialog zwischen dem Islam und dem Christentum, der Ortwin Gebauer über viele Jahre ein großes Anliegen war und ist.

Gebauer setzt sich in seiner Arbeit mit den Werken des islamischen Arztes und Gelehrten Ibn Rushd, latinisiert Averroes (1126 – 1198) und dem Dominikaner Thomas von Aquin, (ca. 1225 – 1274), die beide die Schriften des griechischen Philosophen Aristoteles (384 v. Chr . – 322 v. Chr.) als Grundlagen für ihre jeweiligen Betrachtungen aus islamischer und christlicher Sicht verwendet haben, auseinander. In seiner vergleichenden Studie untersucht und systematisiert er die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Vernunft und Offenbarung bei den beiden Denkern.

Die Auseinandersetzung des Thomas von Aquin mit der arabisch – islamischen Philo-sophie des Averroes erweist sich als anschauliches Beispiel eines interkulturellen Diskurses, der heutigen westlich – islamischen Philosophieprojekten als wertvoller Wegweiser dienen kann.

 

Thomas H. Eichler MBA

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Die Burg Dreis

Unser Ordensbruder und Komtur der Komturei Rheinland, Hans Günter Hoffmann von Guretzky-Cornitz, erwarb vor einigen Jahren die Burg Dreis und restaurierte sie in liebevoller Kleinarbeit selbst.

Die Dreiser Burg wird erstmals im Jahr 1579 erwähnt. Das Gebäude wird in einer Belehnungsurkunde als Amtshaus des Schultheißen Jacob Demeradt und seine Frau Maria, einer unehelichen Tochter des Grafen von Manderscheid ausgewiesen.

Die Burg ist ein dreigeschossiges Giebelhaus mit einem runden Treppenhausturm. Erbaut wurde sie durch Dietrich VI Graf zu Manderscheid, Blankenheim, Virneburgund Wertheim, Herr zu Schleiden, Kerpen, Daun, Cronenburg, Neuerburg und Saffenburg.

Heute finden im integrierten Standesamt jeweils am 1. Samstag im Monat Hochzeiten statt. Die Hochzeitsfeierlichkeiten werden immer von unserem Ordensbruder komplett selbst ausgerichtet.

Er betreibt an jedem Wochenende ebenso erfolgreich das „Hänneschen Café“ mit selbstgebackenem Kuchen Torten und herzhafte Kleinigkeiten.

Höhepunkte sind die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen, bei denen hilfsbedürftige Menschen eingeladen werden und dort, dank der Initiative unseres Ordensbruders, jeweils einen wunderschönen Nachmittag und Abend verbringen können.

Weitere Informationen finden Sie >>HIER<<

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Wichtel-Weihnachtsfeier 2018

Alle Jahre wieder, so auch in diesem Jahr, treffen sich die Mitglieder der Komturei Thüringen zur traditionellen Wichtel-Weihnachtsfeier. Neben gutem Essen gab es viele weihnachtliche Beiträge unserer Komtureiangehörigen. Höhepunkt der Feier war die Übergabe der liebevoll vorbereiteten Wichtelgeschenke durch unsere neue „Weihnachtsfrau“.

Karl-Heinz Kindervater

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Bericht über die Sitzung der Ordensregierung am 13.11.2018 in München

Vorbemerkung:
Beim Generalkonvent unseres Ordens (1.-3.6.2018) in Graz wurden OS Monika Trathnigg (Vizekomturin der Komturei Österreich – Alpenregion) und OB Thomas H. Eichler (Komtur v. Deutschland) in die Ordensregierung berufen, die somit wieder komplett ist.

Die Ordensregierung traf sich zu einer ersten Arbeitssitzung am 13.11.2018 in München. Hierbei galt es vor Allem, die Kapitelratssitzung des Ordens im April 2019 vorzubereiten, sowie den Rahmen für den Generalkonvent vom 14.-16.6.2019, der in Gotha stattfinden soll, vorzubereiten.

Basierend auf einer eingehenden Analyse des Ordens musste festgestellt werden, dass nach 50 Jahren die derzeitige Struktur der Organe den Anforderungen an eine moderne Organisation angepasst werden muss. Hierfür ist eine Änderung der Satzung mit dem Ziel einer Erweiterung der Ordensregierung und die Beratung und Annahme dieser durch die Mitglieder des Generalkonvents notwendig. Die Struktur der einzelnen Komtureien und deren  Aktivitäten wurde analysiert, und das Ergebnis, auch auf Basis von Vorschlägen, die die einzelnen Komtureien bis Ende Januar machen werden, wird Eingang in die neue Satzung finden.

2019 jährt sich das Jubiläum unserer Ordensgründung durch den damaligen Großmeister Karl-Heinz Steger in Landau in der Pfalz zum 50. Mal. Gleichzeitig feiert unser Ordensemblem sein 440tes Jubiläum seit seiner Entstehung auf Betreiben Heinrichs III von Frankreich. Aus diesem Grund wird die Ordensregierung bei der Gestaltung des Generalkonvents in besonderer Weise auf dieses schöne Jubiläum eingehen.

Wir würden uns freuen, anlässlich dieser Jubiläen möglichst viele unserer Ordensschwestern und Ordensbrüder, sowie viele Vertreter anderer Orden, zu diesem denkwürdigen Ereignis begrüßen zu dürfen.

 

Thomas H. Eichler, Mitglied der Ordensregierung

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