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Sitzung des Ordenskapitels 2019 in Olching

Gröbenzell, den 10.04.2019

 

Sitzung des Ordenskapitels 2019

 

 
Auch in diesem Jahr tagte wieder das Ordenskapitel. Diesmal kamen die Ordensregierung, die Komture / Vizekomture aus den Niederlanden, Österreich, USA, Deutschland, Rheinland und Thüringen, sowie die berufenen Kapitelräte zu ihrer Sitzung vom 29. bis 31.März im Hotel Schiller in Olching bei München zusammen.
 

Wichtige Punkte der Arbeitssitzung waren:

 

-         die Vorbereitung des Generalkonvents 2019, der diesmal vom 14. bis 16. Juni in Gotha stattfinden und an             dem das 50jährige Ordensjubiläum gefeiert wird

-         Anpassungen in unserer Ordenssatzung und Vorbereitung für einen Beschluss in Gotha

-         Intensivierung der Zusammenarbeit in den Komtureien

-         Ausbau der Aktivitäten der Komturei USA

-         Allgemein Organisatorisches

 

Das Arbeitstreffen war von einem guten, ordensbrüderlichen Miteinander und dem Bestreben geprägt, den Orden in seiner jetzigen Ausbreitung zu festigen und für die Gemeinschaft die gemeinsamen Ziele festzulegen, die in den nächsten Jahren gemeinsam erreicht werden sollen. Hierüber wird der Großmeister auf dem Generalkonvent entsprechend berichten. Das Protokoll ist im Amtsträgerbereich eingestellt.

 

 

Thomas H. Eichler

Komtur und

Mitglied der Ordensregierung
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Die Osterbotschaft

Ostern – das ist der Inbegriff der Freude, der Hoffnung, des neuen Lebens! Christus, ist wahrhaft von den Toten erstanden ! Halleluja !

Als Zeugin des auferstandenen Herrn begegnet uns im Evangelium nach Johannes an erster Stelle Maria von Magdala. Sie begab sich in aller Frühe zum Grab Jesu und war überrascht, dass der Stein weggenommen worden war. Sie stellte aber jetzt gleich eigene Nachforschungen an, sondern begab sich zu den Simon Petrus und Johannes, um vom leeren Grab zu informieren. Ihre Vermutung war: „ Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen.“ (Joh 20,2) Wo war der Leichnam Jesu zu finden ?

Jetzt war es Aufgabe dieser beiden Apostel, dies zu verifizieren. Tatsachsächlich fanden sie beim Grab Jesu alles so, wie es Maria von Magdala gesagt hatte. Petrus trat als erster in die Grabkammer ein ; das Grab war leer. Bemerkenswert war aber ein wichtiges Indiz: Die Leinenbinden, mit denen der Leichnam Jesu eingewickelt worden war, lagen getrennt vom Schweißtuch; dieses wiederum lag dort zusammengebunden. Es gab also Zeichen bewusst herbeigeführter Ordnung. Wenn jemand den Leichnam Jesu gestohlen hätte, dann hätte sich der Dieb sicher nicht die Mühe gemacht, das Grab in dieser Weise zu hinterlassen. Wo aber war der Leichnam Jesu jetzt? Diese Frage stellten sich auch die beiden Apostel, obwohl es vom Jünger, den Jesus liebte, heißt: „ Er sah und glaubte.“ (Joh 20,8)

Die darauffolgenden Ereignisse stellten alle menschlichen Vermutungen und Einschätzungen auf den Kopf. Denn Maria von Magdala wurde von Sehnsucht und Traurigkeit zugleich bewegt, beim Grab zu bleiben Sie beugte sich in die Grabkammer hinein und sah zwei Engel in weißen Gewändern dort sitzen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Wenig später begegnete sie Jesus, erkannte ihn aber zunächst nicht. Sie meinte, es sei der Gärtner. Erst als Jesus sie mit ihrem Namen „Maria“ rief, erkannte sie den Meister („Rabbuni“). Sie wurde nun vom Herrn selber zu den Aposteln gesandt, um ihnen die frohe Botschaft der Auferstehung zu verkünden. Ihr eigenes Leben und das der Jünger würde sich von jetzt an grundlegend ändern! Denn nichts mehr war so wie zuvor. Das Leben hatte den Tod besiegt. Die Macht der rettenden Liebe Gottes zeigte sich in der Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

In der Gemeinschaft mit Jesus wird uns das ewige Leben geschenkt! Wir sind erlöst und befreit; das Böse und der Tod können uns auf Dauer nichts anhaben. Im Brief des Apostels Paulus an die Kolosser werden daher die Christen aufgefordert, ihr Herz zum Himmel zu erheben. Denn nicht mehr die irdischen Güter und Verheißungen sind maßgebend, sondern das Leben in Herrlichkeit, das wir als Glaubende von Jesus Christus empfangen werden.

Ja, gewiss: Das ist ein hoher Anspruch für unser Leben und zugleich eine wunderbare Verheißung. Ostern als Hochfest der Auferstehung Jesu ist eine Einladung an uns alle, den Lebensweg in Einheit mit ihm zu gehen. Er führt uns durch sein heiliges Kreuz und Leiden zur Herrlichkeit der Vollendung, zur Teilnahme an seiner Auferstehung.

„ Lasst uns das Leben feiern!

Denn: Das Licht hat die Nacht überwunden.

Die Freude hat die Traurigkeit verjagt.

Die Liebe war stärker als der Hass.

Das Leben hat den Tod besiegt. „

(Gisela Baltes)

Allen frohe und gesegnete Ostern !
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